22. September 2026 · 15:31 Uhr

Iran signalisiert Bereitschaft zur Rückkehr zu Rahmenabkommen

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Teheran (ID) – Der Iran hat nach Angaben iranischer Stellen seine Bereitschaft bekräftigt, zu einem im Juni vereinbarten Rahmenabkommen mit den USA zurückzukehren. Teheran fordert dabei zugleich, dass Washington die damaligen Vereinbarungen einhält.  

Teheran verweist auf Vereinbarung vom Juni

Ein Sprecher des iranischen Innenministeriums erklärte am Samstag, internationale Vermittlungsbemühungen dauerten an. Ziel sei es, die Konfliktparteien wieder zu dem sogenannten Islamabad-Memorandum zurückzuführen. Das Abkommen war unter Vermittlung Pakistans zustande gekommen.  

Nach iranischer Darstellung müsse auch die US-Seite ihre Verpflichtungen aus der Vereinbarung erfüllen. Das Abkommen war im Juni als Grundlage für eine Einstellung der militärischen Auseinandersetzungen und eine Wiederöffnung der Straße von Hormus vorgesehen.  

Weitere Vermittlungsgespräche

Pakistan und Katar bemühen sich demnach weiterhin um eine diplomatische Lösung. Auch ein erneuter Besuch des pakistanischen Innenministers Mohsin Naqvi in Teheran steht laut Berichten im Raum.  

Parallel dazu nennt der Iran weitere Bedingungen für ein mögliches Ende der Kämpfe. Nach Angaben des Deutschlandfunks gehören dazu ein Ende der Kampfhandlungen an allen Fronten, die Freigabe eingefrorener iranischer Gelder sowie die Aufhebung der Seeblockade.  

Umsetzung des Abkommens bislang gescheitert

Die im Juni getroffene Vereinbarung wurde bislang nicht dauerhaft umgesetzt. Nach Angaben der Nachrichtenagentur Anadolu gab es Streit über die Bedingungen und die Schifffahrt durch die Straße von Hormus; die Kämpfe wurden später wieder aufgenommen.