22. September 2026 · 15:27 Uhr

Japan: Taifun „Dujuan“ fordert mindestens vier Todesopfer

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Tokio (ID) – Der Taifun „Dujuan“ hat in Japan mindestens vier Menschen das Leben gekostet und schwere Schäden verursacht. Besonders betroffen waren die Präfekturen Chiba und Kanagawa östlich beziehungsweise südlich von Tokio. Dort kam es zu Überschwemmungen und Erdrutschen.

Drei Menschen starben nach Angaben örtlicher Behörden in Chiba infolge von Erdrutschen. In Kanagawa kam eine weitere Person ums Leben, nachdem ein Erdrutsch ihr Wohnhaus getroffen hatte. Sechs Menschen wurden im Großraum Tokio als vermisst gemeldet. 

Nach Angaben der französischen Nachrichtenagentur AFP wurden zudem 22 Menschen verletzt. Mehr als 45.000 Haushalte waren am Dienstagmorgen noch ohne Strom. Dutzende Gebäude wurden beschädigt, Straßen standen teilweise unter Wasser. 

Der Sturm schwächte sich inzwischen ab und zog von der japanischen Küste weiter in Richtung Pazifik. Die Behörden stuften zahlreiche Warnungen vor Starkregen und Erdrutschen zurück. Wegen der weiterhin aufgeweichten Böden besteht in einigen Regionen jedoch noch die Gefahr weiterer Erdrutsche. 

Besonders hohe Niederschlagsmengen wurden auf der Insel Oshima registriert. Dort fielen innerhalb von 48 Stunden rund 832 Millimeter Regen – mehr als doppelt so viel wie die durchschnittliche Septembermenge. Hunderte Flüge waren zuvor wegen des Taifuns gestrichen worden.