Technische Störung legt Flugverkehr an Ostküste teilweise lahm
Washington (ID) – Eine technische Störung in der US-Flugsicherung hat am Montag zu erheblichen Einschränkungen im Flugverkehr im Nordosten der USA geführt. Zeitweise wurden an mehreren großen Flughäfen Flüge gestoppt, darunter in Newark, Philadelphia, New York und Boston. Betroffen waren nach Angaben der US-Luftfahrtbehörde FAA mehr als 1.000 Flüge.
Ausgangspunkt der Störung war die Flugsicherungseinrichtung Philadelphia TRACON. Nach Angaben der FAA fiel zunächst eine wichtige Kommunikationsverbindung aus. Zusätzlich wurde eine als Ersatz vorgesehene Glasfaserleitung bei Bauarbeiten in New Jersey beschädigt. Dadurch standen zeitweise wichtige Kommunikations- und Radarsysteme nicht wie vorgesehen zur Verfügung.
Von den Einschränkungen waren unter anderem Newark Liberty, John F. Kennedy und LaGuardia im Großraum New York sowie der Flughafen Philadelphia und Teterboro betroffen. Auch der Flugverkehr in Boston wurde durch die Störung beeinträchtigt. Zahlreiche Flüge mussten verspätet durchgeführt oder auf andere Flughäfen umgeleitet werden.
Die Störung fällt mit der Generalversammlung der Vereinten Nationen in New York zusammen. Nach Angaben von Reuters reisten am Montag rund 130 Staats- und Regierungschefs sowie zahlreiche Minister in die Stadt. Dadurch war der Flugverkehr in der Region ohnehin besonders stark beansprucht.
Die FAA arbeitete an der Wiederherstellung der ausgefallenen Verbindungen. Der Behörde zufolge sollten Flüge schrittweise wieder aufgenommen werden, sobald die technischen Voraussetzungen für einen sicheren Betrieb gegeben waren.